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Hier findest du imme wieder News zu den Simpsons!
Kritik an der deutschen Synchronisation
**** am 25.04.2007 um 09:27 (UTC)
 Ein häufiger Kritikpunkt deutschsprachiger Simpsons-Fans ist die Qualität der Übersetzungen.[11] So wird beispielsweise das Rollenspiel Dungeons and Dragons (auch im Deutschen nur unter diesem Titel erhältlich) mit ?Kerker und Drachen? übersetzt, oder The Isotopes rule wird mit Isotopes-Spielregeln statt sinngemäß Die Isotopes sind spitze übersetzt. In einer Folge erzählt Flanders von seinem ?Pray TV?. Obwohl im Deutschen das Wort PayTV bekannt ist bzw. sogar verwendet wird, wird dieses mit Bet-Fernsehen übersetzt. Allerdings begegnet ihm Homer mit der Aussage ?Verschone mich mit deinen dämlichen Wortspielen?.
Darüber hinaus gibt es etliche semantische Fehler: Bart wird als ?Student? bezeichnet, wo es ?Schüler? heißen müsste (engl. student). Stephen Hawking entdeckt eine ?Träne im Raum-Zeit-Gefüge?, wo nur ein ?Riss? Sinn ergeben würde (engl. tear). Der von Bart an die Schultafel geschriebene Satz ?I will not surprise the incontinent? (etwa ?Ich darf Leute mit schwacher Blase nicht erschrecken?) wird zum völlig sinnfreien ?Ich darf die Unkeuschheit nicht überrumpeln? (?incontinence? lässt sich zwar auch mit ?Unkeuschheit? übersetzen, dennoch geht hier eindeutig die beabsichtigte Aussage verloren). Marge wird über ihr Geburtenkontrollprogramm befragt und antwortet: ?Wenn Menschen sich ans Zwerchfell greifen, wollen sie nicht unbedingt ein Bild von mir sehen? wobei sie ein Pessar mit ihrem Konterfei in die Kamera hält. Dabei steht das Homonym ?diaphragm? nicht nur im Englischen sondern auch im Deutschen (Diaphragma) sowohl für ?Zwerchfell? als eben auch für ?Pessar?. Im Englischen heißt die Aula der Grundschule Butt-Head Memorial Auditorium (nach Beavis & Butt-Head), im Deutschen ging mit dem Arschkopf-Gedächtnis-Auditorium der Bezug zu Butt-Head völlig verloren. Das englische ?there's no such thing as ...? (eigentlich nur ?So etwas wie ... gibt es nicht?) wird zu ?Es gibt nicht so'n Ding wie ...?. Einmal hält Marge ein Minibügeleisen in der Hand und spricht im Deutschen nur von einem Stück Eisen. Beides wird im Englischen als ?iron? bezeichnet, jedoch nicht sinngemäß übersetzt.
 

Die Herkunft der Namen
**** am 25.04.2007 um 09:19 (UTC)
 Die Namen vieler Nebenfiguren stellen Anspielungen auf real existierende Personen dar:
Jacqueline Bouvier (Marges Mutter) ? Bouvier war der Mädchenname von John F. Kennedys Ehefrau Jacqueline
Seymour Skinner (Rektor der Grundschule) ? Trägt wahrscheinlich den Namen des Psychologen und prominentesten Vertreters des Behaviorismus in den USA, Burrhus Frederic Skinner. Gemeinsam mit dem Vornamen bezieht sich der Name aber auch womöglich auf ?see more skin?. In der Episode ?The Principal and the Pauper? wird enthüllt, dass Skinner in Wirklichkeit Armin Tamzarian heißt.
Chief Clancey Wiggum (der Polizeichef) ? Matt Groenings College-Liebe hieß mit Nachnamen Wiggum
Miss Hoover (Lisas Klassenlehrerin) ? Eine Grundschullehrerin Groenings
Apu Nahasapeemapetilon (Supermarktleiter) ? Apus Weg ins Leben, einer von Groenings Lieblingsfilmen sowie eine Verballhornung des Namens eines ehemaligen Mitschülers des Serienautoren Mike Reiss mit dem Namen Pahasa Neemapetilon.
Maude, Rod und Todd Flanders (frömmelnde Nachbarn) ? reimen sich alle auf god (dt. Gott)
Kang und Kodos (Aliens in den Horror-Folgen) ? Ein Klingone (Kang) bzw. ein Diktator (Kodos) aus Raumschiff Enterprise
Barney Gumble (Homers Saufkumpan) ? Barney Rubble (dt. Barney Geröllheimer) aus Familie Feuerstein
Troy McClure (zweitklassiger Schauspieler) ? Die B-Movie-Schauspieler Troy Donohue und Doug McClure
Dr. Nick Riviera (schlechter Arzt, genannt Dr. Nick) ? Elvis Presleys Leibarzt George C. Nichopoulos, genannt Dr. Nick
Milhouse Mussolini Van Houten (Barts bester Freund und Nachbarskind) ? nach Richard Milhous Nixon und Leslie Van Houten, einem Mitglied der ?Manson?-Familie, nach Benito Mussolini dem italienischen Diktator; Milhouses Großmutter (Nana Sofia) ist Italienerin, die von einem amerikanischen Soldaten ein uneheliches Kind hat (Onkel Bastardo)
C. (Charles) Montgomery Burns (Besitzer des Atomkraftwerks) ? ?See, Montgomery burns? (dt.: ?Schau, Montgomery brennt?): Anspielung auf den Ku-Klux-Klan, der Kirchen und Häuser von schwarzen Bürgern anzündete (Montgomery, Hauptstadt von Alabama, wo die amerikanische Bürgerrechtsbewegung mit dem Vorfall um Rosa Parks ihren Anfang hatte). Außerdem lernte Matt Groening auf dem College den Comiczeichner Charles Burns kennen und arbeitete mit ihm an der hiesigen Schülerzeitung.
Artie Ziff (Millionär und Abschlussball-Begleitung von Marge) ? Art Garfunkel (Simon and Garfunkel), auch optische Ähnlichkeit
Reverend Timothy Lovejoy (Pastor in Springfield) - love (dt. Liebe), joy (dt. Freude)
 

Verhältnis zum Sender FOX
**** am 25.04.2007 um 09:17 (UTC)
 Der Sender Fox Network, der in den USA Die Simpsons produziert und ausstrahlt, muss sehr viel Humor beweisen. Immer wieder bauen die Macher um den fast komplett aus dem Produktionskreislauf ausgeschiedenen Matt Groening Querschüsse gegen den eigenen Sender in die Geschichten ein.
Die Simpsons gehen beispielsweise in ein Internet-Cafe, wo Homer Aktien einer Firma über Internet kauft, die sich als FOX herausstellt. Erschrocken hämmert Homer auf die Tastatur und brüllt voller Angst ?Abbrechen, abbrechen!?.
Auch aus der pro-republikanischen Haltung von FOX wird kein Hehl gemacht. Als in der Folge Marges alte Freundin ein mit ?BUSH CHENEY 2004? bedruckter LKW von FOX-News vorfährt, unterbricht Kanal6-Reporter Kent Brockman seine Ansage und We Are The Champions von Queen erklingt.
Sogar der Besitzer von FOX, Rupert Murdoch, wurde nicht geschont. In der Super Bowl-Episode bezeichnet er sich selber als ?milliardenschweren Despoten?. Angeblich soll er den Text erst bei Beginn der Aufnahme erhalten haben, als keine Änderungsmöglichkeit mehr bestand, so dass er gute Miene zum bösen Spiel machen und den Text sprechen musste.
Besonderes Aufsehen erregte im Oktober 2003 Matt Groenings Aussage (in einem Interview mit dem Radiosender NPR), dass die FOX-Tochterfirma Fox News Channel eine Klage gegen die am 9. März 2003 erstmals ausgestrahlte Episode Mr. Spritz Goes to Washington (Krusty im Kongress) angedroht habe. In dieser Folge gibt es eine Szene, in der die Simpsons den Fox News Channel im Fernsehen sehen. Während der Moderator Nachrichten kommentiert, laufen Meldungen im Live-Ticker durchs Bild. Dort konnte man unter anderem folgende Informationen lesen:
?Studie: 92 % aller Demokraten sind schwul?
?Streitthema: Verursachen Demokraten Krebs??
?Laut Bibel: Jesus war für Senkung der Kapitalertragsteuer?
?Öl hält Robben jung und lebendig.?
?JFK tritt nach seinem Tod der republikanischen Partei bei.?
Zu diesen Aufmachern kam noch die Tatsache, dass das Hintergrundbild, das zu sehen war, dem des echten Fox Nachrichtenkanals stark ähnelte. Anspielungen auf den Sender finden sich in vielen weiteren Episoden. Es gibt jedoch auch Szenen, in denen die Simpsons den Sender Fox positiv beschreiben, auch wenn diese äußerst ironisch, übertrieben und meist gezwungen dargestellt werden.
 

Comics
**** am 25.04.2007 um 09:16 (UTC)
 Die von Matt Groening gegründete Bongo Comics Group bringt seit einigen Jahren die ?Simpsons Comics? heraus, die vom Panini Verlag (früher: Dino-Verlag) lokalisiert und im deutschsprachigen Raum sowie in Frankreich vertrieben werden. Ein Ableger sind die ?Bart Simpson Comics?, die eher auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten sind und kürzere Geschichten beinhalten. Außerdem gibt es einige Sonderhefte: Während die Miniserie ?Krusty Comics? nach drei Heften und die ?Lisa Comics? nach einem Heft abgeschlossen waren, erscheint ?Bart Simpson?s Horror Show? weiterhin im jährlichen Rhythmus. Die in den USA als ?Simpsons Comics and Stories? veröffentlichten Geschichten erschienen hierzulande im Rahmen der ?Simpsons Sommer-Sonderhefte?. Vergriffene Hefte sind in Form von Sammelbänden erhältlich, seit März 2005 gibt es auch die Serie Simpsons Classic auf Deutsch. Diese bringt in Quartalsabständen je vier Comics, begonnen bei der Nummer 1. Dabei gilt jedoch nicht die deutsche Veröffentlichungsreihe, sondern die der US-Amerikaner. Das heißt, dass Comics wie Radioactive Man oder Bartman Comics nicht veröffentlicht werden, in Deutschland wurden diese Serien bis Ausgabe 50 mit den normalen Comics herausgebracht. Danach gab es jedoch kein Material mehr und so wurde der Veröffentlichungskanon von der amerikanischen Serie eingehalten. Mittlerweile hat die Serie die Nummer 100 überschritten.
In Deutschland sind die ?Simpsons Comics? mit etwa 60.000 verkauften Heften pro Monat eine der erfolgreichsten Comic-Serien.
 

Sammelkartenspiel
**** am 25.04.2007 um 09:16 (UTC)
 2001 kam im Dino-Verlag das ?The-Simpsons?-Sammelkartenspiel (STCG) heraus. Die Erfinder waren Sebastian Jakob und Michael Palm. Anfangs gab es ein Starter-Set (mit den ?Bart-&-Lisa?-Decks) und drei Charakterdecks (Homer, Mr. Burns, Ned Flanders). Wie in jedem Sammelkartenspiel konnte man sich Booster kaufen, um sein Deck zu verbessern. Zu dieser Zeit gab es schon Planungen für das Krusty-Deck, das im Mai 2002 erschien. Oktober 2002 folgte das Halloween-Deck, mit den Charakteren Kang und Kodos. Im Juni 2004 kam die wahrscheinlich letzte Erweiterung ?Extreme Sports? heraus. Diese bestand nur aus Boostern. Bis Dezember 2004 gab es einen Ligaapparat, der jedoch komplett zum Erliegen kam. Bisher gab es drei deutsche Meisterschaften.
2004 brachte Wizards of the Coast ebenfalls ein Sammelkartenspiel zum Thema Die Simpsons heraus. Anders als beim STCG gehören der Zielgruppe eher jüngere Spieler an.
Im Sommer 2005 wurde von Bongo Comics und Panini Simpson-Sammelkarten herausgebracht. Sie wurden erstmals mit den Simpson-Comics vertrieben.
 

Kritik
**** am 25.04.2007 um 09:14 (UTC)
 Die Serie wurde von vielen Journalisten, Wissenschaftlern, Fernsehproduzenten positiv bis hervorragend bewertet und ist auch beim Publikum erfolgreich. Sie hat mehrere Fernsehpreise gewonnen, es gab allerdings auch einige Kontroversen zu den Simpsons.
Gelobt wurden die Simpsons für mehrere Aspekte, die zusammengenommen die Qualität der Sendung ausmachen: Vielfach Anerkennung fand die hintergründige kritische Kommentierung sozialer, politischer und gesellschaftlicher Phänomene durch die Simpsons. Kritik an Umweltzerstörung, dem Bildungssystem, den Medien , religiöser Doppelmoral oder patriarchalen Familienverhältnissen gehören zu wiederkehrenden gesellschaftskritischen Themen der Sendung. Typisch ist dabei, dass die Sendung hier nicht moralisierend vorgeht, sondern subversiv: durch überspitztes, satirisches Überzeichnen bestimmter Verhaltensweisen, beispielsweise dem sorglosen Umgang der Mitarbeiter des Kernkraftwerkes mit radioaktivem Material, werden Botschaften vermittelt. Die Charaktere sind dabei, für einen Cartoon bis dato ungewöhnlich, sehr menschlich und mehrdimensional angelegt, so dass über eine Identifikation mit ihnen auch eigenes Verhalten reflektiert werden kann. Gesellschaftskritik kann aber auch subtiler formuliert sein, wie in der Eingangssequenz, wo Maggie versehentlich über den Barcode gezogen wird und der Preis $ 847.63 erscheint; der Betrag, den es statistisch kosten soll, ein Baby in den USA einen Monat lang großzuziehen. Diese verschiedenen Subtilitätsebenen des Humors machen es für den Zuschauer lohnend, genau aufzupassen, und ermöglichen es der Serie, verschiedenes Publikum anzusprechen. Weiterhin wird die Sendung für ihre vielfältigen popkulturellen Referenzen gelobt, eine Eigenschaft, die auch als Intertextualität bezeichnet werden kann. Weitere positiv bewertete Elemente sind das ?Gedächtnis? der Serie, das Zurückverweisen auf Ereignisse vergangener Episoden. Ebenso ist die Serie auch immer wieder selbstreferenziell, etwa wenn Homer äußert, dass Cartoons keinen tieferen Sinn hätten. Die Serie gilt als innovativ, da sie verschiedene Genres mischt, wie Drama, Mystery, Action, Liebesgeschichte und Musicals. Von der Grundstruktur kann sie dabei als eine Sitcom verstanden werden, die allerdings geschickt übliche Rollenverteilungen aufhebt, wie sie z. B. in der Bill Cosby Show vorherrschen, mit der sie zu Beginn im amerikanischen Fernsehen konkurrierte.
Da die Serie einen ganzen sozialen Mikrokosmos reproduziert, wurde auch vorgeschlagen, sie als Lehrmittel in der Soziologie . oder der Politischen Theorie einzusetzen. Auch philosophische und psychologische Fragen werden anhand der Simpsons reflektiert und erklärt.
Kritisiert wurde die Serie insbesondere für das von ihr repräsentierte Familienmodell. Anders als in sonstigen Familienserien, wo die Probleme am Ende durch weisen elterlichen Rat gelöst werden (z. B. Father knows best), tauge die Familie nicht als Vorbild. Bart Simpson wurde von Lehrern wegen seiner ?underachiever and proud of it? (etwa: ?unter Durchschnitt und stolz darauf?)-Haltung kritisiert. Der republikanische Politiker Joseph R. Pitts machte die Figur des Homer Simpson für den Niedergang der amerikanischen Vaterrolle mitverantwortlich. Die Atomkraftindustrie kritisierte die Serie für die Darstellung der Atomkraftwerke. Zudem wurde kritisiert, dass die Familie ohne Gurt Auto fährt. Dies wurde inzwischen jedoch geändert.
Auch im Ausland wurde die Serie zum Teil stark kritisiert: Der russische Anwalt Igor Smykow klagte vor Gericht gegen den russischen Sender Ren TV wegen der Ausstrahlung der Simpsons mit der Begründung, die Serie verderbe seine Kinder sittlich und verlangte Entschädigung. Die nationalistisch-populistische russische Partei LDPR hat vergeblich versucht, die Sendung vom Kulturministerium verbieten zu lassen.In China wurde die Serie von den Zensurbehörden aus der Hauptsendezeit verbannt, um chinesische Serien zu propagieren.
 

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1:Homer

2:Bart

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